KIT - Fakultät für Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik

Was ist Verfahrenstechnik und wo arbeitet man als Chemieingenieurin? Oder möchtest mehr wissen zu unserem Studiengang Bioingenieurwesen?  Welche Fähigkeiten, Interessen oder Kenntnisse sollte man dafür mitbringen? Du willst etwas bewirken und zu einer klimaneutralen Gesellschaft  beitragen, weißt aber nicht, ob es das Richtige für dich ist?

Die Studienbotschafter unserer Studiengänge kommt gern zu einem Besuch an deine Schule und  stellt das KIT und unser Studiengänge vor und erzählt gern von ihren persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen rund um das Studium.

Bei Fragen und für Terminabsprachen kontaktieren Sie uns gerne unter: ciw∂kit.edu

Neben einer Präsenzveranstaltung können wir, aus aktuellem Anlass, gerne auch die Möglichkeit eines virtuellen Besuchs absprechen.

Studienbotschafter/in der Fakultät

Laura studiert Bioingenieurwesen.

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Warum schlägt dein Herz für die Ingenieurwissenschaften?

Das Studium Bioingenieurwesen ist sehr vielseitig und umfangreich. Es verbindet biologische, chemische, mechanische und sogar pharmazeutische Inhalte. Ich weiß bei allem ein wenig wie es funktioniert und als Ingenieurin auch, wie man es macht. Man bekommt also einen kleinen Einblick in jedes Fach, wie ein wissenschaftlicher Zehnkämpfer. Mein Studium hilft mir mittlerweile eine versalzene Suppe zu retten, eine Gitarre zu stimmen oder ein Bett aufzubauen. Und die Jobaussichten sind natürlich auch nicht schlecht.

Welche wichtigen Fähigkeiten sollten angehende IngenieurInnen mitbringen?

Neugier, Ausdauer und ein dickes Fell. Natürlich helfen MINT Kenntnisse, aber es kommt am Ende vor allem auf die Motivation an. Die Studienzeit ist hart, man schreibt so in etwa jedes halbe Jahr zweimal das Abitur. Aber das geht jedem so und man sollte sich nicht so schlecht vorkommen. Mit der Zeit vernetzen sich die Kenntnisse man findet rein.

Warum hast du dich für Bioingenieurwesen am KIT entschieden?

Das KIT ist eine sehr gute Uni und Bioingenieurwesen war für mich die interessanteste Ingenieurvertiefung. 

Mit welchem Vorurteil gegenüber den Ingenieurwissenschaften wolltest du schon immer mal aufräumen?

Die Ingenieure werden im Gegensatz zu bspw. den Sozialwissenschaftlern manchmal als "farblose Kampfrechner" angesehen. Das sehe ich nicht so! Viele Ingenieure haben ein weites Interessenfeld und sind ziemlich kreativ. Wir haben nur leider nicht viel Freizeit und sind ein manchmal ein wenig schlechter im sozialen Umgang als die Sozialwissenschaftler.

Was ist für dich ganz besonders an Karlsruhe und was sollte man hier unbedingt einmal gemacht haben?

Am Baggersee sitzen, das Fest besuchen, im Sommer im Schlosspark liegen, ein Burger im Oxford essen, ein Eis in der Oststadt holen, den Zoo besuchen, …

Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Eine interessante, innovative Beschäftigung welche mich vor immer neue Herausforderungen stellt. Die Technologie entwickelt sich immer schneller und ich wünsche mir an etwas zu arbeiten, von dem ich jetzt noch denke, dass es Zukunftstechnologie ist. Das Studium ist, wie ich finde; eine Garantie dafür.

Johannes studiert Bioingenieurwesen.

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Warum hast du dich für ein Studium am KIT entschieden?

Der Studiengang Bioingenieurwesen nahm mir die Entscheidung ab, mich für eines meiner zwei großen Interessenfelder zu entscheiden. Ich kann hier die Mathematik/Technik und die Biologie/Chemie wunderbar kombinieren, und das schon von Anfang an im Studium!

Das KIT ist hierfür eine gute Adresse und die Studentenstadt Karlsruhe bietet ein spannendes Umfeld. Cool ist auch, dass das KIT eine Campus-Uni ist und ziemlich zentral in der Stadt liegt. So hat man fast immer kurze Wege.

 

Was sollte man als angehender Bioingenieur wissen?

Natürlich ist es gut, wenn man aus der Schule schon einige Grundlagen parat hat, aber man lernt im Studium dann ganz schnell viele neue Sachen. Viel wichtiger ist es dann, Spaß am Lernen zu finden und mit Motivation zu starten, um die ersten Hürden zu nehmen. Aber wenn man ein Interesse an Mathematik, Biologie und Chemie hat, dann ist man hier richtig. Gerade diese Abwechslung und das Zusammenspiel zwischen den Disziplinen macht den Studiengang für mich so spannend und einzigartig.

 

Was machst du nach deinem Bachelorabschluss und warum?

Ich möchte mir erst einmal eine kleine Auszeit vom Studium nehmen. Um die Zeit dann sinnvoll zu nutzen, werde ich ein längeres Praktikum machen, um mein erworbenes Wissen anzuwenden. So kann ich gleichzeitig auch noch bestimmt viele neue Dinge (kennen-)lernen und Erfahrungen sammeln. Außerdem kann ich mir ein Teil des Praktikums für den Master anrechnen lassen, den ich im Anschluss anfangen werde.

 

Was ist Dein Lieblingsort auf dem Campus?

Das AKK! Man kann entspannt während einer Bib-Lern-Pause einen Kaffee oder abends mal ein Bier trinken und trifft dabei immer auf irgendjemand, den man kennt. Auch der Großteil des kulturellen Lebens an der Uni findet hier statt. Ob Vortrag, „Schlonz“, kleine Konzerte oder einfach zusammensitzen, hier geht eigentlich immer was!

 

Gibt es etwas, aus deiner Erfahrungen, was du angehenden Studierenden des Chemie- und Bioingenieurwesens raten möchtest?

Gerade der Anfang des Studiums kann schon auch überfordernd sein. Man muss sich für Prüfungen anmelden, Blätter abgeben und Vorlesungssäle suchen. Am besten ist es, wenn man da schon Freunde gefunden hat (z.B. in der O-PhaseJ), die einen auch mal an eine Abgabe erinnern oder bei einer Aufgabe weiterhelfen. Und das Studium an sich ist nicht das einzige im Unileben: Hochschulsport, Sprachkurse, Unipartys und Engagement in der Fachschaft oder einer Hochschulgruppe bieten eine gute Abwechslung und sind absolut empfehlenswert!

 

Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Wichtig für mich ist vor allem, dass ich meine Stärken und Fähigkeiten sinnvoll einsetzen kann. Ich möchte Verantwortung für mich und mein Umfeld übernehmen und eine Beschäftigung finden, in der ich authentisch aufgehen kann und für die es sich lohnt meine Zeit zu verwenden.